Fasten, mehr als nur ein guter Vorsatz

Fasten, mehr als nur ein guter Vorsatz

Fasten und damit vielleicht auch ein paar Pfunde zu verlieren, ist weit mehr, als nur ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Fasten hat eine jahrhundertealte Tradition. Im Altertum war es üblich bei bestimmten Krankheiten zu fasten. In vielen Religionen fastet man, um den Körper, Geist und Seele zu reinigen.

In den letzten Jahren ist das Fasten wieder sehr populär geworden. Denn die positiven Wirkungen auf unseren Organismus sind damals wie heute gleich geblieben. Inzwischen haben es sogar medizinische Studien belegt, das Fasten bei verschiedenen Krankheitsbildern wie Arthrose oder Bluthochdruck helfen kann.

Hat man genügend Energie während des Fastens?

Während des Fasten kommen unsere Verdauungsorgane zur Ruhe. Durch den Entzug fester Nahrung gelangt der Körper in einen sogenannten Fastenstoffwechsel. Bereits nach 24 Stunden beginnt unsere Leber damit, an unsere Fettreserven zu gehen und dadurch Energie zu gewinnen, statt durch Nahrung.

Die Sorge der meisten Fasten-Neulinge, man hätte während der Fastenzeit keine Kraft, ist also unbegründet. Dennoch sollte man sich in dieser Zeit etwas mehr Ruhe gönnen und das Handy öfter mal aus der Hand legen. Stattdessen lieber mal einen Spaziergang oder leichte Yogaübungen machen. Zur Energiegewinnung nutzt unser Körper nun auch unsere Muskelmasse. Darum ist Bewegung in der Fastenzeit sehr wichtig.um dem Abbau der Muskeln vorzubeugen.

Vorteile des Fasten

Fasten hat positive Wirkungen auf unseren Stoffwechsel. Der Darm wird gereinigt. Blutzucker- und Cholesterinwerte können sich normalisieren und eventuell angesammelte Stoffwechselprodukte können abgebaut werden.

Fasten bietet einen guten Einstieg, wenn man sich vorgenommen hat, seinen Ernährung umzustellen und dauerhaft abzunehmen.

Während des Fasten erleben die meisten Menschen eine Art Leichtigkeit, alles scheint auf einmal klarer. Die Stimmung hellt sich auf. Das Fasten wirkt sich also auch positiv auf unsere Psyche aus.

Fasten in der Gruppe

Gerade in den ersten Fastentagen, kann es zu einer Fastenkrise kommen. Es treten beispielsweise Kopfschmerzen auf. In einer Fastengruppe unterstützt man sich unter Gleichgesinnten und man kann sich über die gemeinsame Erfahrung auszutauschen. Sollten Sie Interesse an einer Fastenkur in der Gruppe haben, dann können Sie sich gerne bei mir melden.

Dieser Beitrag richtet sich an gesunde Menschen. Sollten Sie an einer Krankheit leiden, dann fasten Sie bitte nur unter Aufsicht von Ärzten, Heilpraktikern oder Fastenleitern. Außerdem ist fasten nicht geeignet bei Eßstörungen.

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